Verantwortlichkeiten im internationalen Handel unter verschiedenen Incoterms
- Mutlu AKGĂN
- Aug 14, 2025
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EinfĂźhrung
Beim internationalen Handel ist es wichtig, die Rollen und Verantwortlichkeiten von Käufern und Verkäufern im Rahmen der verschiedenen Incoterms zu verstehen. Incoterms, die Abkßrzung fßr International Commercial Terms, sind standardisierte Regeln, die die mit dem Transport und der Lieferung von Waren verbundenen Verpflichtungen, Kosten und Risiken definieren. Diese Bedingungen legen fest, wer in den verschiedenen Phasen des Versandprozesses fßr Export- und Importverfahren, Transportkosten, Risikoßbertragung und Zollabfertigung verantwortlich ist. Durch die klare Definition dieser Verantwortlichkeiten tragen Incoterms dazu bei, reibungslose, effiziente Transaktionen sicherzustellen und das Konfliktpotenzial zwischen Handelspartnern zu verringern.
Diese Tabelle bietet einen umfassenden Ăberblick Ăźber die Verantwortlichkeiten im Rahmen verschiedener Incoterms, darunter FOB (Free on Board), CIF (Cost, Insurance and Freight), CFR (Cost and Freight), DAP (Delivered at Place), DDP (Delivered Duty Paid), FAS (Free Alongside Ship) und Ex Works (EXW). Jede dieser Bedingungen hat spezifische Auswirkungen auf die Kostenverteilung, den Risikotransfer und die Logistik. Daher ist es fĂźr jeden, der am internationalen Handel beteiligt ist, wichtig, sie zu verstehen.
Tabelle - Verantwortlichkeiten im internationalen Handel unter verschiedenen Incoterms

Wichtige Hinweise und Erklärungen:
Exportverfahren:
Identifiziert die Partei, die fßr die Bearbeitung der Exportdokumente verantwortlich ist, wie z. B. Zollabfertigung, Einholung von Exportlizenzen und andere rechtliche Formalitäten, die fßr den Transport der Waren aus dem Land des Verkäufers erforderlich sind.
Importverfahren:
Gibt an, wer den Importprozess verwaltet, der die Zollabfertigung, die Zahlung von EinfuhrzÜllen und die Einhaltung der Vorschriften umfasst, damit die Waren in das Land des Käufers gelangen kÜnnen.
Transportkosten zum Hafen:
Gibt an, welche Partei die Kosten fßr den Transport der Waren vom Standort des Verkäufers zum Verschiffungshafen trägt. Dies umfasst alle Transportkosten vor dem Versand, bevor die Waren auf das Schiff verladen werden.
Ladekosten:
Stellt klar, welche Partei fßr die während des Ladevorgangs im Hafen anfallenden Kosten verantwortlich ist. Dazu gehÜren Gebßhren fßr Stauereidienste, Ausrßstung und Arbeitskräfte, die zum Verladen der Waren auf das Versandschiff erforderlich sind.
Risikotransfer:
Definiert den genauen Zeitpunkt, an dem das Risiko des Verlusts oder der Beschädigung der Waren vom Verkäufer auf den Käufer ßbergeht. Dies ist ein wichtiger Aspekt bei der Bestimmung der finanziellen Verantwortung fßr alle Probleme, die während des Transports auftreten.
Zollabfertigung:
Gibt an, wer fßr die Zollabfertigung sowohl beim Export als auch beim Import verantwortlich ist. Dabei geht es darum, sicherzustellen, dass alle erforderlichen Dokumente und Formalitäten ausgefßllt sind, damit die Waren die Grenzen legal passieren kÜnnen.
Abschluss
Das Verständnis der Verantwortlichkeiten im internationalen Handel unter verschiedenen Incoterms gemäà den verschiedenen Incoterms ist fßr jeden, der im internationalen Handel tätig ist, von entscheidender Bedeutung. Diese Bedingungen legen klare Richtlinien fßr die Aufteilung der Verantwortlichkeiten zwischen Käufern und Verkäufern fest, insbesondere in Bezug auf Transportkosten, Risikomanagement und Zollverfahren. Durch die sorgfältige Auswahl des geeigneten Incoterms fßr eine bestimmte Transaktion kÜnnen Unternehmen das Risiko von Missverständnissen, VerzÜgerungen und unnÜtigen Kosten verringern.
Diese umfassende Tabelle ist eine wertvolle Ressource fßr Unternehmen, die sich in den komplexen internationalen Logistikprozessen zurechtfinden mÜchten. Mit diesem Leitfaden kÜnnen Verkäufer und Käufer sicherstellen, dass sie ihren Verpflichtungen nachkommen, kostspielige Fehler vermeiden und effizientere und erfolgreichere globale Transaktionen ermÜglichen.
















